MITDENKEN. MITMACHEN. MITGESTALTEN.

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Im Herbst 2017 beginnt mit dem Regionaltreffen Nord das erste von vier Treffen im Rahmen des Prozesses zum neuen Grundsatzprogramm. Bis zum Sommer 2018 folgen weitere Regionaltreffen in Süd, Ost und West. Doch nicht nur dort wird diskutiert, sondern auch hier auf dieser Seite. Alle Kommentare werden im September 2018 ausgewertet – bis dahin ist hier der Raum für alle, um mitzudenken, mitzumachen und mitzugestalten. Unsere Spielregeln: Wir nehmen alle Ideen ernst und jeder Beitrag wird in der Grundsatzkommission ausgewertet. Doch wer mitmachen will, muss sich anmelden und die Nettiquette beachten. Alle Beiträge, die sich an die Regeln halten, werden freigeschaltet. Das kann kurz dauern, aber es passiert. Los geht es, viel Spaß!

Unsere Fachlichkeit

Wir arbeiten fachlich, inklusiv, interkulturell und sichern dies durch unsere Ehrenamtlichen, Engagierten und Mitarbeitenden. Wir verpflichten uns zu Transparenz und Kontrolle unserer Arbeit.

Im Laufe unserer 100-jährigen Geschichte haben wir uns zu einer gemeinnützigen Organisation entwickelt, die in allen Bereichen der Sozialen Arbeit und Sozialpolitik aktiv ist. Gemein ist allen Feldern, dass sich unsere Arbeit am Menschen ausrichtet und sich als Hilfe zur Selbsthilfe versteht: Wir unterstützen jeden Menschen, sich selbst und im Verbund mit anderen zu helfen. Wir arbeiten transparent, wirkungsorientiert, zuverlässig und auf Basis von fachlichen Standards. Die Qualität unserer Arbeit sichern und entwickeln wir kontinuierlich über das AWO-Managementkonzept weiter. Unser Angebot zur Zusammenarbeit richtet sich an alle Menschen unabhängig ihrer ethnischen Herkunft, Religion, Weltanschauung, Nationalität ihres Familienstands oder Geschlechts. Wer zu uns kommt, ist für uns Expert*in der eigenen Lage; wir schützen sie*ihn vor Übergriffen durch Dritte und arbeiten präventiv gegen jegliche Form von Gewalt in unseren Einrichtungen und Diensten. An unserer Arbeit beteiligen wir Klient*innen, Mitarbeitende und Engagierte.

Inklusion ist unser Leitprinzip, um die gleichberechtigte Teilhabe aller zu verwirklichen. Das Bewusstsein, dass niemand ausgegrenzt und diskriminiert werden darf, ist kontinuierlich in der Gesellschaft und in unseren eigenen Reihen zu fördern. Das bedeutet, unsere Voruteile zu reflektieren sowie unsere Strukturen und Systeme derart auszugestalten, dass sie der Einzigartigkeit der Menschen gerecht werden.

Die Interkulturalität unserer Dienstleistungen ist Teil unseres Verständnisses von Inklusion und ein zentrales Qualitätsmerkmal unserer Angebote, Maßnahmen und Projekte. Wir achten darauf, dass unsere Arbeit konzeptionell, organisatorisch und personell den Bedürfnissen von Migranten*innen entspricht. Im Mitgliederverband sowie in allen Einrichtungen und Diensten werden rassistische und rechtsextremistische Äußerungen sowie Handlungen mit juristischen Mitteln verfolgt.

Wir sind verantwortlich dafür, dass Geschlechtergerechtigkeit auf allen Ebenen der Arbeiterwohlfahrt verwirklicht wird. Das bedeutet ein Arbeits- und Engagementumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist und in dem alle gleichermaßen wertgeschätzt und unabhängig von ihrem Geschlecht bezahlt werden.

Die Soziale Arbeit bietet zahlreiche Einsatz- und Nutzungsmöglichkeiten für digitale Anwendungen, ihr Kern findet jedoch im menschlichen Kontakt statt. Digitalisierung und Technik setzen wir zum Wohl unserer Nutzer*innen und zur Entlastung unserer Beschäftigten ein. Inklusion, Interkulturalität, Geschlechtergerichtigkeit und ein am Menschen orientierter Einsatz von Technik und Digitalisierung herzustellen, ist Querschnittsaufgabe aller folgender Felder der Sozialen Arbeit und Zukunftsaufgabe der Gesellschaft.

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